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10 Top Gründe für Conactivity, Home Connect & Co.

Wie sinnvoll sind “smarte” Lösungen bei Küchengeräten?
Was bringen mir Home Connect, Con@ctivity 2.0, Pure Home oder Connect-Remote?

Vermutlich erstmal eine Menge Verwirrung. Man hört und liest kaum mehr etwas anderes. Alle Küchengeräte werden vernetzt, die Hersteller vergeben dazu Namen wie Conactivity, Home Connect etc. und möchten uns das Leben erleichtern. Ist das so oder machen wir uns am Ende mit Conactivity vielleicht gar zum Sklaven der Geräte?
Dazu vielleicht eine ganz interessante Anekdote, was Forscher vor einiger Zeit herausgefunden haben: Wir wissen ja, dass sich ein Fußgänger in etwa mit 5km/h bewegt. Mit der Erfindung des Autos wurde man natürlich wesentlich schneller… aber nun raten Sie mal, wie schnell man unterm Strich tatsächlich mit dem Auto ist. Wenn Sie den kompletten Aufwand fürs Auto rechnen: Die Zeit, die Sie investieren mussten um das Auto bezahlen zu können. Der Aufwand für Versicherung, für Reparatur, Pflege, Garage, das Finden eines Parkplatzes - schlicht alles was damit zusammenhängt: Und - wie schnell sind Sie dann?
Ich verrate es Ihnen: vermutlich werden Sie es nicht glauben - zwischen 5 und 7 km/h. Wir könnten also fast alle genauso zu Fuß gehen. Es gibt natürlich einige gute Gegenargumente für diese These - aber rein rechnerisch gesehen, ist das eine Nullnummer.
Doch zurück zu unseren smarten Küchen-Einbaugeräten.

Wer verbirgt sich hinter den Namen: 
Home Connect ist vermutlich der größte und technisch am weitesten entwickelte Anbieter, da sich hier die BSH Grube verbirgt, mit Marken wie Siemens, Bosch, Gaggenau und Neff.
Conactivity - in der Herstellerschreibweise Con@ctivity 2.0 stammt von Miele und Connect-Remote ist eine kleine, aber feine Anwendung von Berbel. Pure Home stammt von Bora.
Die Liste ist natürlich nicht vollständig, jedoch sind es aus meiner Sicht die wichtigsten Teilnehmer im gehobenen Küchenbereich.

Was ist notwendig damit ich es nutzen kann?
Zum einen natürlich die entsprechenden Wlan-fähigen Geräte, zum anderen reicht in der Regel ein WLan mit durchschnittlicher Geschwindigkeit aus. Ein direkter Netzanschluss ist inzwischen so gut wie bei allen Geräten Geschichte. 
Wir empfehlen nach Möglichkeit alle Geräte von einem Hersteller zu wählen, damit Sie sich nur mit einem System vertraut machen müssen. Die Gerätehersteller bieten hier eine entsprechende App an, welche in der Regel kostenlos ist. Letztendlich muss uns bewusst sein, dass Conactivity & Co. natürlich Kundenbindungsmaßnahmen sind.

Das Thema Conactivity ist schon seit vielen Jahren auf dem Markt, findet jedoch erst jetzt so richtig Aufmerksamkeit. Ich werde im Nachfolgenden einige ganz interessante Features aufführen und kurz beschreiben. So kann man vielleicht am einfachsten ein Gefühl dafür bekommen, ob Conactivity, Home Connect etc. etwas ist, worin man einen persönlichen Nutzen sieht.

10 Praktische Beispiele für vernetzte Hausgeräte

1. Verbindung von Kochfeld sowie Wand- bzw. Deckenhaube (homeConnect)
- Sie schalten das Kochfeld ein, entsprechend der Stufe schaltet sich die Dunstabzugshaube ein.
- Das Licht geht automatisch an und aus.
- Bei einer motorisch (mittels Stahlseilen) höhenverstellbarer Inselhaube fährt diese automatisch auf die gespeicherte Position herab.
- je nach gewählter Stärke beim Kochfeld regelt die Haube automatisch mit.
-beim Abschalten fährt die Haube wieder in die Ausgangsposition und läuft fast lautlos noch eine Weile nach um den Aktivkohlefilter zu regenerieren.
-bei einigen Kochfeldern können Sie das Licht separat regeln und Berbel bietet sogar die Möglichkeit mit connectRemote ein völlig separates Licht anzubinden.

Verbindung von Kochfeld mit integriertem Muldenlüfter
-Im Prinzip ähnlich wie oben, lediglich die Lichtsteuerung ist hier nur bei Berbel möglich.

2. “Alexa öffne die Backofentüre”
Ein Gimmick? Sicher, aber wenn man schmutzige Hände oder den schweren Bräter in der Hand hat - vielleicht ein ganz sinnvolles Feature. Definitiv ein Wow-Effekt.
(homeConnect mit Siemens studioLine)

3. Backofen von unterwegs oder vom Sofa aus steuern.
Überlegen Sie auch manchmal, ob Sie den Backofen wirklich ausgeschaltet haben? 
Kein Problem - ein Blick aufs Smartphone und Sie wissen es und können den Ofen auch von unterwegs ausschalten. Oder Sie bereiten die Lasagne vor und schalten dann, wenn Sie wissen wann Sie zuhause sein werden, den Ofen rechtzeitig ein. 
Genauso können Sie auch den Ofen vom Garten oder von der Couch aus im Blick behalten, ob das Essen bald fertig ist.

4. Rezepte direkt auf den Ofen schicken? Mittlerweile kein Problem mehr. Der Backofen stellt die entsprechende Temperatur und Beheizungsart ein und gibt dann zum richtigen Zeitpunkt den Dampfstoß dazu. Ein nettes Feature für angehende Sterneköche.

5. Geräte defekt? Lassen Sie den Techniker einfach von der Zentrale auf Ihr Gerät zugreifen. Viele Fälle lassen sich so bereits sehr einfach lösen - oder der Techniker kann zumindest das defekte Teil lokalisieren und gibt dem Servicetechniker direkt das benötigte Ersatzteil für Ihr Gerät durch.

6. Bedienungsanleitungen sind natürlich auch immer griffbereit in Ihrer App und bringen Sie mithilfe der Suchfunktion schneller zum richtigen Punkt.

7. Was ist im Kühlschrank? Mittels integrierter Kameras und dem automatisierten Erkennen von immer mehr Lebensmitteln kann man auch im Supermarkt schnell überprüfen was wirklich in den Einkaufswagen soll.
Sie haben spontan doch eine größere Menge an Gefriergut im Supermarkt gekauft?
Kein Problem: Stellen Sie den Gefrierschrank bereits von unterwegs mittels Conactivity auf Schockfrosten ein. Vitamine und Nährstoffe bleiben so wesentlich besser erhalten.

8. Geschirrspültabs gehen zur Neige? Sie können Ihr Gerät so einstellen, das es automatisch und rechtzeitig Nachschub bestellt. Das gleiche Prinzip gilt auch für Waschmaschinen und Einbau-Kaffeeautomaten.

9. Starten Sie Spülmaschine und Waschmaschine dann, wenn der Strom am günstigsten ist. Das macht insbesondere dann Sinn, wenn Sie eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach haben. Hier gibt es bereits Conactivity-Anbindungen an die Wechselrichter, welche dies unterstützen.

10. Home in und Home out
Fensterkontaktschalter und Unterdruckwächter fungieren mittels “Home In” von Bora als Sicherheitseinrichtung. Mit “Home Out” können dann zum Beispiel elektrisch öffnende Mauerkästen oder Wohnraumlüftungen integriert werden.

11. hätte ich fast vergessen….
Es ist der Punkt für Vergessliche: Sie können mit vernetzten Einbaugeräten überprüfen ob Sie die Kühlschranktüre verschlossen haben oder ob die Milch vom Kaffeeautomaten wieder entnommen wurde….  und einiges mehr.

Am Ende bleibt es eine persönliche Entscheidung was man nun von den smarten Küchen-Einbaugeräten mit Conactivity hält.
Eines ist definitiv sicher: Es ist wie beim Auto - ohne wird es nicht mehr gehen. Wenn man sich etwas Zeit nimmt und sich mit dem Thema befasst gewinnt man zwar nicht mehr Zeit. Diese ist für alle ohnehin gleich viel vorhanden, aber man gewinnt Zeit für das Wesentliche.
 

Autor: Christian Beer

Beer GmbH

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