Werbedisclaimer: Dieser Post kann Werbung enthalten. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Schwebende Küchen - an der Wand aufgehängt

Schwebende Küchen sind 'en vouge'!

Sie werden jetzt vermutlich denken, dass das viel zu gefährlich ist. Das ganze Gewicht, das da auf der Küche lastet (Schränke, eine schwere Arbeitsplatte, Beladung, z. B. mit großen Tellern, …). Kann das funktionieren? Zudem muss auch gewährleistet sein, dass alles hält, wenn sich mal jemand auf die Arbeitsplatte setzt.

Wenn ein paar Voraussetzungen erfüllt sind, dann ist eine schwebende Küche durchaus möglich:Zum einen sollte die Wand natürlich die entsprechende Stabilität aufweisen – am idealsten ist eine Betonwand. Aber auch Ziegelwände sind gut geeignet. Mittels Injektionsanker kann hier eine stabile Befestigung erreicht werden.

Bei Trockenbauwänden müssen unbedingt entsprechende Unterkonstruktionen in der Wand montiert sein – sonst wird das mit einer aufgehängten Küche nichts.

Zum zweiten sollten die Schränke die notwendige Stabilität aufweisen. 19 mm starke Schrankseiten sind hier definitiv  die bessere Wahl, gegenüber den oft verwendeten 15 oder 16 mm Spanplatten. Ideal wäre als Trägermaterial eine sogenannte Spanstabplatte, wobei die äußeren Schichten in Melaminbeschichteter Dekorplatte gefertigt sind und das Innenleben aus Massivholzlagen besteht. Auf dem Markt sind noch einige andere Verbundmaterialien erhältlich die gut geeignet sind.

Nun benötigen wir noch einen stabilen Verbinder – zwischen Wand und Möbel.

Man kann sich hier spezielle Winkelauflagen von einem Metallbauer anfertigen lassen. Wir arbeiten sehr gerne mit einem speziellen Schwerlastaufhänger von Häfele.

Hier trägt das Paar 240 kg! Die meisten Aufhänger kommen nicht über 130 kg hinaus. Wichtig sind auch die richtigen Schrauben. Wenn dieser Beschlag nun mit normalen Spax-Schrauben am Schrankkorpus verschraubt wird, dann kann das nicht klappen. Besser Sie verwenden Euroschrauben in der richtigen Länge.

Küche schwebend konstruiert

Passend zu einer schwebenden Küche bietet es sich an ein möglichst schwebende Kochinsel oder zumindest Halbinsel zu planen.

Bis zu einem bestimmten Grad es möglich gewisse Überstände bei den Sockeln zu realisieren – wenn jedoch der Kundenwunsch größere, schwebende Möbel verlangt, dann ist es unabdingbar eine spezielle Unterkonstruktion zu erstellen. Sie kann im aus einer stabilen Metallplatte bestehen, auf der die einzelnen Korpen ruhen oder eine spezielle Trägerkonstruktion vom Metallbauer gefertigt, die zuvor eventuell in Rohbeton verankert werden muss.

Wichtig ist hier eine rechtzeitige Planung und Einbeziehung des Küchenschreiners.

Was gibt es bei einer schwebenden Küche zu beachten?

Wichtig ist, dass die Spülmaschine erhöht eingeplant wird, da diese einen separaten Gerätesockel hat.

Zu welchem Küchenstil passt die wandhängende Küche?

In erster Linie natürlich zu den modernen und puristischen Küchen. Hin und wieder realisieren wir das auch bei einer moderneren Landhausküche.

Die die Gesamtwirkung muss stimmig sein.

Ein großer Vorteil ist die Reinigung.

Wenn wir alte Küchen abbauen, erschrecken die Besitzer oft wie es hinter dem Sockel aussieht, welche Mengen an Staub und Dreck sich über die Jahre hinter den Sockelblenden sammeln.

Wo nichts ist, kann sich nichts sammeln: In einer schwebenden Küche wird bei jeder Küchenbodenreinigung der Bereich unter den Sockeln einfach mitgesaugt oder gewischt. Eine schwebende Küche ist deshalb für hausstaub-geplagte Menschen ein wichtiges Thema.

Ob Sie Ihre Küche nun schwebend oder ganz klassisch auf dem Sockel planen hängt wie immer von Ihren individuellen Wünschen ab – möglich ist alles.

Autor: Christian Beer

Beer GmbH

Keine Kommentare gefunden!

Schreibe einen Kommentar