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Alternativen zur Betonarbeitsplatte

Eine Betonarbeitsplatte ist ‚en vogue‘!

In jeder zweiten Ausgabe der Hochglanz-Wohnmagazine findet man Küchen mit Betonarbeitsplatten.

Es ist keine Frage: Sie sehen einfach grandios aus!

Sie lassen sich hervorragend mit matt lackierten Fronten in den verschiedensten Farbtönen, aber auch mit vielen Hölzern kombinieren. Und eins ist sicher – nicht jeder hat eine Betonarbeitsplatte! Arbeitsplatten aus Beton sind absolute Unikate – in Form gegossen – für die Ewigkeit.

Vermutlich ist dies der Hauptgrund für die Wahl des Werkstoffes Beton, denn allein aufgrund rationaler Überlegungen würde wohl niemand eine Betonarbeitsplatte wählen.

Platten aus Beton sind sehr teuer und sehr pflegeaufwendig. Oft stellen Sie sogar eine statische Herausforderung für den Estrich des Hauses dar.

Dies sind alles lösbare Punkte. Für die Gewichtsoptimierung gibt es zwischenzeitlich auch schon einige Hersteller, die die Betonarbeitsplatte als eine Art Hohlkörper gießen.

Ich möchte mit meinem Blog nicht grundsätzlich gegen dieses Produkt schreiben, da es mich auch auf eine gewisse Art fasziniert.

ABER: Der Sinn dieses Beitrages ist, echte  Alternativen zur Betonarbeitsplatte zu zeigen!

Wir haben eine ganze Reihe an Alternativen zur Betonarbeitsplatte im Programm: Weniger Gewicht, günstiger und pflegeleicht.

Ich beginne mit der einfachsten Variante: HPL-Arbeitsplatten in Betonoptik. Die gibt es von vielen Herstellern, wir arbeiten sehr gerne mit Dekoren von Getalit, Kaindl und Egger. HPL ist ein robustes und sehr pflegeleichtes Material, über das ich hier ausführlicher berichtet habe. Sie stellen die günstigste Möglichkeit dar.

Als nächste Steigerung werden diese Dekore meist auch als Compactplatte angeboten, was ebenfalls sehr interessant ist. Compactplatten bieten mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Hier kann z. B. sehr gut mit flächenbündigen Kochfeldern und Unterbauspülen gearbeitet werden.

Ein absolut tolles Produkt ist der ‚Metropolis Beige‘ von der Firma Santamargherita. Es handelt sich hier um ein Quarzkompositmaterial, das es in den Stärken 13, 20 und 30mm gibt. Diese Arbeitsplatte ist kaum von einer echten Betonarbeitsplatte zu unterscheiden, ist wesentlich günstiger, leichter und vor allem pflegeleichter. Außerdem können verschiedenste Arbeitsplattenstärken realisiert werden: Neben den genannten Stärken kann das Material auf Gehrung verarbeitet werden. Dann ist jede gewünschte Plattenstärke realisierbar.

Ein Pendant dazu ist der Silestone unsui von Cosentino – auch sehr schön, jedoch fehlt mir die Lebendigkeit des Betons.

Vor ein paar Tagen haben wir von einem Lieferanten eine Keramikarbeitsplatte in Betonoptik erhalten – nun bin ich mir nicht sicher welche besser ist: Beide, der Metropolis Beige und die Keramikarbeitsplatte stellen eine echte Alternative zur Betonarbeitsplatte dar. Die Keramikarbeitsplatte hat zu dem noch den Vorteil, dass Sie heiße Töpfe direkt auf die Platte stellen können. Möglich sind hier Plattenstärken von 18, 40 und 60 mm.

Einige Natursteine werden ebenfalls immer wieder als Alternative zur Betonarbeitsplatte verwendet, wobei ich der Meinung bin, dass diese Steine ihren eigenen Charakter haben, den man auch für sich verwenden kann. Dazu gehören einige Dolomite, Basalte, Kalkgesteine und Sandsteine wie z.B. Grauwacke.

Der Markt bietet viel. Es ist wie immer die Qual der Wahl. Ziel ist es auch nicht unbedingt eine Alternative zur Betonarbeitsplatte zu finden. Wenn Sie Beton mögen, dann ist eine Betonarbeitsplatte definitiv die richtige Entscheidung.

Autor: Christian Beer

Beer GmbH

Tanja

Tanja

19.05.2015 22:38 Uhr
Lieber Herr Beer,

Ihr Blog ist wirklich äußerst hilfreich! Ich würde gerne mehr zur Verwendung der Compactplatten als Küchenarbeitsplatte erfahren. Welchen Hersteller empfehlen Sie denn hier und mit welchem Preis muss man ungefähr rechnen bei einer Halbinselplatte von 2,80m x 1,20m?
Danke und Gruß
schreinerei-beer

schreinerei-beer

http://www.schreinerei-beer.de 20.05.2015 09:41 Uhr
Guten Tag Frau Engelmann,
es freut uns, dass unsere Beiträge für Ihre Küchenplanung hilfreich sind! Genau das ist das Ziel, das wir mit unserem Schreiner-Blog verfolgen.
Als Hersteller für Compactplatten empfehlen wir die Firmen Getalit oder Egger.
Die Frage nach dem Preis ist nicht pauschal zu beantworten. Eine Compactplatte liegt im Preis etwa zwischen einer HPL-Arbeitsplatte und Granit. Der genaue Preis hängt allerdings von vielen Faktoren ab, wie z. B. dem Design der Platte, den Ausschnitten, der Verarbeitung (je nach Küchenkonstruktion muss evtl. eine Unterbauplatte angefertigt werden). usw..
Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben!

Beste Grüsse,
Sonja Beer
Thomas

Thomas

08.06.2016 15:51 Uhr
Hallo Frau Beer,

können sie mir sagen wie ich an Produkte der Firma Santamargherita komme? Ich find leider niemanden in der Berliner Gegend der mir Arbeitsplatten dieser Firma verkauft. Oder sollte das auch über Sie gehen?


vielen Dank

Thomas
schreinerei-beer

schreinerei-beer

http://www.schreinerei-beer.de 08.06.2016 15:59 Uhr
Hallo!
Leider nein, auch wir haben die Produkte dieser Firma nicht im Programm. Wir arbeiten mit Silestone, Dekton und anderen Anbietern.
Ich empfehle Ihnen die Firma direkt zu kontaktieren, auf der Homepage gibt es ja ein gutes Kontaktformular.
Beste Grüsse,
Sonja Beer
Gustav Sucher

Gustav Sucher

01.11.2018 06:40 Uhr
Hallo, bisher habe ich immer nur an Holzplatten gedacht. Nun kommen aber auch Stein und Beton in Frage. Das Beton sieht gut aus. Die Oberfläche ist aber nicht Hygienisch. Da wäre Glas oder Edelstahl besser. Edelstahl ist aber wieder so doof mit den Abdrücken. Vielen Dank für den super Blog!

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