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Gibt es eine gesunde Küche und gesunde Möbel?

Können Küchen und Möbel gesund oder krank sein? Eigentlich nicht, aber Sie können uns, in unserer Gesundheit positiv oder negativ beeinträchtigen. Eine gesunde Küche und gesunde Möbel haben einen wesentlichen Beitrag zu Ihrer Gesundheit und Ihrem Wohlbefinden.

Die Gefahr, die von ungesunden Möbeln ausgeht ist nicht zu unterschätzen. Wir verbringen eine nicht unwesentliche Zeit mit unseren Möbeln. Beim Schlafen, bei der Arbeit und auch beim Kochen. Auch unsere Lebensmittel lagern wir in Möbeln. Unbestritten ist die Tatsache, dass evtl. vorhandene Wohngifte dann von den Lebensmitteln aufgenommen und so unserem Körper zugeführt werden.

Gesundes Wohnzimmer

Ein Problem der Vergangenheit?

Sie denken vielleicht, dass das ein Problem der 70ér und 80ér Jahre ist, welches mittlerweile vom Gesetzgeber geregelt wurde. Das ist leider nicht so! Aktuelle Messungen haben ergeben, dass sich die Belastungen in unseren Wohnungen nicht wesentlich verbessert haben. Bei Asbesten, Xyladecor und Lindan wurden Fortschritte erreicht, Formaldehyd stellt jedoch noch immer ein großes Problem dar.

In Deutschland und in großen Teilen Europas sind die Grenzwerte für Formaldehyd auf einem sehr vernünftigen Stand. Leider bringt das sehr wenig. Viele Möbel werden aus Asien oder dem Ostblock importiert.

Wie können Sie sich als Verbraucher vor ungesunden Möbeln schützen?

Im Prinzip verhält es sich wie bei Lebensmitteln. Regional einkaufen ist ein erster Weg.

Achtung: Auch hier gibt es Scharlatane, die Ihre Ware aus dem Ausland zukaufen.

Die beste Möglichkeit für Sie ist, wenn Sie sich den Betrieb direkt ansehen. Nur dann haben Sie die Gewissheit, dass im Betrieb wohngesunde Möbel und Ihre gesunde Küche produziert wird.

Hintergrund:

Die Verarbeitung von formaldehydbelasteten Platten ist in Deutschland verboten! Leider hat nicht jeder die Möglichkeit, den Betrieb seines Vertrauens zu besichtigen. Wenn Sie gesunde Möbel oder eine gesunde Küche kaufen möchten, bestehen Sie am Besten auf eine schriftliche Bestätigung für eine Fertigung in Deutschland oder Österreich.

Diese Auszeichnung der Möbel wird seit Jahren von den Verbänden gefordert, doch leider von den großen Möbelhäusern abgelehnt.

Warum? Die Antwort dürfen Sie sich selbst geben.

Es gibt drei Haupt-Arten der Belastungen bei Möbeln zu beachten:

1. Das Plattenmaterial

2. Die Oberflächenbeschichtung

3. Verwendete Klebstoffe bzw. Leim für die Konstruktion

Natürlich spielen auch Herkunft und andere Faktoren eine große Rolle. Das ist jedoch ein anderes Thema. Hier will ich mich auf die beiden Hauptkriterien für gesunde Möbel und Küchen beschränken.

Wohngesundes Kinderzimmer

Es gibt verschiedene Plattenmaterialien

Für Span- und MDF-Platten gibt es sogenannte Emissionsklassen. E1 ist die beste Klasse, mit einem zulässigen ppm Wert bis 0,1.

E2 reicht von 01,-1ppm, E3 liegt über 1ppm. Teilweise gibt es auf dem Markt Platten mit der Bezeichnung F0 (formaldehydfrei), die aber wegen einer starken Belastung durch Isocyanate nicht zu empfehlen sind.

Die Schreinerei Beer verwendet E1 Platten mit einem Wert, der sogar noch ca. 50% unter den 0,1ppm der Klasse E1 liegt.

Oberflächenbeschichtung

Das Thema ist sehr komplex und hat sich in den letzten 10 Jahren stark verändert. Früher waren Lacke oft die Auslöser von starken Belastungen. Sogenannte SH (säurehärtende) Lacke sorgten lange für Gerüche. Diese wurden später von den DD-Lacken abgelöst und werden mittlerweile im hochwertigen Bereich von PUR (Polyurethan) Lacken dominiert. Bei dieser aktuellen Generation von Lacken wird das Stammmaterial mit dem Härter unmittelbar vor der Verarbeitung gemischt und härtet dann relativ schnell vollständig aus. Eine Verdampfung der Lösemittel findet während des Aushärteprozesses statt und nur noch zu einem sehr geringen Teil im verbauten Zustand.

Das sollten Sie wissen

Aus den genannten Gründen wurden von gesundheitsorientierten Kunden früher sogenannte natürliche Öle bevorzugt, was viele auch heute noch verwenden. Die Inhaltstoffe des Öles sind Festkörper, die für die Verarbeitung flüssig gemacht werden müssen. Das geschieht in der Regel mittels Lösemittel. Leider sind die natürlichen Lösemittel (Limonen, Alpha-Pinen und Delta-3-Caren) nicht harmlos. Sie verflüchtigen sich nur sehr langsam (oft erst nach vielen Jahren) und viele Menschen reagieren mit Allergien oder Kopfschmerzen.

Aus unserer Sicht ist es oft sinnvoller mit anorganischem Lösemittel zu arbeiten, welche kontrolliert und mit modernster Filtertechnik im Betrieb abgesaugt werden. Der Aushärteprozess ist bis zur Auslieferung der Möbel bereits weitgehend abgeschlossen.

Sie sollten Gesundheitsbewusst denken und darauf achten, dass wohngesunde Lacke, Öle und Wachse verwendet werden. Unsere Lacke sind mit dem Zertifikat „für Kinderspielzeug geeignet“ versehen. Die höchste Qualitätsstufe, denn Kinderspielzeug wird oft in den Mund genommen.

Auch bei den verwendeten Klebstoffen ist auf Wohngesundheit zu achten. Nur als Ganzes stellt das Produkt eine gesunde Küche oder ein gesundes Möbel dar.

Klebstoffe in größeren Mengen kommen im Prinzip vor allem bei der Bekantung der Stirnseiten vor. Dabei kommen Schmelzkleber, Pur-Kleber und seit einiger Zeit Laserkanten und Airtec-Kanten zum Einsatz. Airtec-Kanten sind hier die beste Wahl, da die Verbindung ohne separate Klebstoffe auskommt.

Materialtests mit Naturheilkunde

Gelegentlich werden unsere Küchen und Möbel von Kunden mittels einer Bioresonanz bzw. Biokybernetik geprüft. Diese Methoden kommen im Bereich der Naturheilkunde zum Einsatz. Sie prüfen die Verträglichkeit hinsichtlich eventuell auftretender Allergien auf die Materialien der Möbel. Sämtliche Tests mit Bioresonanz-Geräten sind für unsere Küchen und Möbel positiv verlaufen. In unserem Betrieb werden nur gesunde Küchen und gesunde Möbel produziert. Unsere Kunden können die verwendeten Materialien bereits im Vorfeld testen.

Tipp:

Achten Sie bei Ihrer Einrichtung auf eine gesunde Küche und gesunde Möbel. Es lohnt sich, auf Nachhaltigkeit zu achten!

Für Ihr Wohlbefinden! Die Sicherheit eine gesunde Küche und gesunde Möbel im Haus zu haben, können Sie nur durch sorgfältige Auswahl, Hinterfragen und Vertrauen zu Ihrem Schreiner oder Möbelhändler erreichen.

Meine persönliche Meinung ist:

Lieber einmal im Jahr weniger in Urlaub fahren oder das Auto eine Nummer kleiner wählen. Investieren Sie Ihr Geld in eine gute Ernährung, eine gesunde Küche und gesundheitlich unbedenkliche Möbel. Ihr Körper wird es Ihnen danken! Sie fühlen sich wohler, gesünder und leben länger.

Autor: Christian Beer

Beer GmbH

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