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Pflegeleichtes Parkett - gibt es das wirklich?

Viele denken bei „pflegeleicht“ an Fliesenböden oder an Laminat.

Dabei haben Naturholzböden bei richtiger Auswahl keine Nachteile in der Pflege, von den Vorteilen in bei Optik, Haptik und Wärme einmal ganz abgesehen.

Lackiert oder geölt?

Diese Frage lässt sich je nach Nutzung beantworten.

Ein geölter Holzboden hat den großen Vorteil, dass seine Poren nicht verschlossen wurden. Das Holz kann atmen. Wer bei der Pflege von geölten Oberflächen ein paar Punkte beachtet, wird viel Freude an seinem Parkett haben.

In Objektbereichen und öffentlichen Einrichtungen, wo die richtige Reinigung nicht immer sichergestellt ist, rate ich zur lackierten Oberfläche.

Achtung: Im Handel werden auch UV-geölte Böden angeboten. Hier wird das aufgetragene Öl mittels UV-Licht industriell ausgehärtet. Diese Oberflächen dürfen auch später nicht mit Naturöl nachbehandelt werden und zählen für mich deshalb eher zu den lackierten Böden.

Atmungsaktive Öloberflächen, wie sie z. B. bei den österreichischen Firmen Mafi oder Admonter eingesetzt werden; haben Vorteile:

Sie rutschen nicht, der Boden ist immer fußwarm, das Holz kann durch seine natürliche Beschaffenheit Keime und Bakterien abtöten und sogar die Luft reinigen.

(Tests in Hotel-Raucherzimmern haben ergeben, dass die Geruchsbelästigung des Tabaks fast vollständig eleminiert wurde.)

Die offenen Poren des Holzes sind ähnlich beschaffen wie die Poren der menschlichen Haut. Das macht auch die Reinigung sehr einfach.

Es genügt lediglich Holzbodenseife als Reinigungsmittel zu verwenden. Diese ist 100% frei von Chemie, antibakteriell, desinfizierend, regenerativ und rückfettend.

Naturholzböden mit einer hochwertigen Oberfläche können auch mit wesentlich mehr Wasser gereinigt werden als im Allgemeinen angenommen wird.

Zum Reinigen von Parkett verwenden Sie am Besten das Zwei-Eimer-System:

Ein Eimer Wasser zum Reinigen (Schmutzwassereimer), ein zweiter Eimer mit Wasser und Holzbodenseife (Pflege). So wird das Schmutzwasser nicht wieder auf der sauberen Fläche verteilt und die Bodenseife kann ihre wichtigste Aufgabe, das Rückfetten, erledigen.

Diese Art der Pflege schafft ein behagliches Raumklima.

Wussten Sie, dass Innenraumluft immer 2-5 mal schlechter als Frischluft ist? Verstärkt wird dieser Effekt durch Lösemittel und Chemie in den Räumen. Symptome schlechter Luft sind Konzentrationsschwäche, Kreislaufprobleme, Schlafstörung, Müdigkeit usw.

Einen großen Anteil der verbauten Fläche in jedem Raum nimmt die Bodenfläche ein – hier kann viel Negatives oder Positives bewirkt werden.

Dies erklärt meine Aussage am Anfang, dass Holzböden genau so pflegeleicht sein können, wie Fliesen oder Laminat - bei besseren Eigenschaften. Wichtig ist nur, dass diese mit dem richtigen Mittel gepflegt werden und nicht mit einem porenverschließenden Allzweckreiniger.

Pflegeleichtes Parkett

Wie sieht es mit hartnäckigen Verschmutzungen wie Weinflecken oder Pflanzenwasser auf Parkett aus?

Auch hier gibt es eine beruhigende Antwort: Holz lebt und arbeitet. Es hat von Natur aus die Eigenschaft Verschmutzungen im Laufe der Zeit wieder zu egalisieren.

Man kann diesen Vorgang durch spezielle Reinigungsmittel, z. B. von Mafi, noch ein wenig unterstützen.

Übrigens:

Dellen im Holz können durch einen einfachen Trick behoben werden: Nehmen Sie ein weißes Baumwolltuch und tränken Sie es mit klarem Wasser, falten Sie dies mehrfach übereinander und dämpfen mit dem Bügeleisen die Delle vorsichtig wieder heraus.

Sie werden staunen welche Wunder das bewirkt. Im Prinzip bekommen Sie so fast alle Dellen heraus. Diese Technik  lässt sich übrigens auch bei Treppenstufen etc. anwenden - sofern Sie aus atmungsaktivem Holz sind natürlich.

Autor: Christian Beer

Beer GmbH

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