Dielen und Parkett schwimmend verlegen oder verkleben?

Bei schwimmender Verlegung werden die Dielen nicht mit dem Untergrund verbunden oder verklebt.

Für diese Verlegeart sprechen vor allem zwei Punkte: Diese Lösung ist günstiger und flexibler als eine Verklebung.

Die Methode des schwimmenden Verlegens von Parkett geht schnell und ist deshalb günstiger. Zum zweiten ist sie die flexiblere Möglichkeit, da der Bodenbelag leichter gewechselt werden kann.

Wenn Sie sich für einen hochwertigen Bodenbelag entscheiden, ist jedoch das Thema Flexibilität eher zweitrangig zu sehen. Dieses Parkett wird nur bei großen Renovierungen gewechselt, wie z.B. dem Versetzen von Wänden. Ein schöner Naturholzboden bleibt in der Regel ein Leben lang im Haus.

Die Vorteile der geklebten Variante sind aus Sicht einer hochwertigen Gesamtlösung hingegen stärker zu bewerten: Geklebte Böden liegen satter auf, sie klingen im Gegensatz zu den schwimmend verlegten Böden nicht „hohl“. Bei Fußbodenheizungen empfehle ich generell die verklebte Variante, da nur hier die Dielen einzeln arbeiten können. So sind auch größere Flächen zu realisieren.

Der – aus meiner Sicht – entscheidende Punkt, wird jedoch oft nicht bedacht: Die Übergänge und Anschlüsse zu Öfen, Terassentüren usw. . Hier lassen sich formschöne Anschlüsse mittels 10 mm Korkstreifen oder auch Parkettacryl realisieren, während bei schwimmend verlegten Böden mit Übergangsschienen aus Alu gearbeitet werden muss.

In modernen Häusern werden sogar verstärkt randlose Anschlüsse ganz ohne Sockelleisten verbaut.  Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die alle nur mit geklebten Parkettböden sinnvoll zu gestalten sind.

Autor: Christian Beer

Beer GmbH

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